Oh man, wie oft habe ich mir gedacht: „Karen, du bist so ein Versager! Du hattest so toll abgenommen – warum hast du es nicht geschafft, das Gewicht zu halten?“
Wenn die Selbstzweifel lauter werden
Ich habe hier im Blog oft über meine Abnehmerfolge geschrieben. Viele von euch haben mir erzählt, dass meine Geschichte euch inspiriert hat, euren eigenen Weg zu gehen. Dass ihr durch meine Erfahrungen den Mut gefunden habt, eure Ernährung umzustellen und bewusster auf euch und euren Körper zu achten.
Und doch habe ich irgendwann gemerkt: Mein eigentliches Problem war nicht das Abnehmen – sondern emotionales Essen.
Ich habe nicht nur gegessen, weil ich Hunger hatte, sondern aus Stress, Frust oder weil ich mich selbst nicht spüren wollte. Emotionales Essen wurde mein Ventil – bis ich erkannte, dass ich mich damit immer wieder selbst sabotierte.
Und nun stehe ich hier und denke: „Ich habe versagt.“ Ich habe es nicht geschafft, mein Gewicht zu halten – aus den verschiedensten Gründen. Aber weißt du was?
👉 Ich sehe das heute mit anderen Augen.
Warum wir uns über unser Gewicht definieren

Lange Zeit dachte ich, mein Erfolg hinge davon ab, ob ich schlank bin oder nicht.
Ich definierte mich über meine Abnehmerfolge, über meinen Blog, über die Zahl auf der Waage.
Doch heute weiß ich:
💡 Ich bin mehr als mein Körper. Mehr als mein Gewicht. Mehr als eine Zahl auf der Waage.
Ich habe nicht versagt – ich habe mich selbst wiedergefunden.
Eine Reise zu mir selbst: Der wahre Grund für emotionales Essen
Mein erster Blogartikel hier erschien im Februar 2016 … Mein erster Blog. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich damals war: Unsicher, ängstlich, auf der Suche nach mir selbst. Mein Leben lang wusste ich nicht wirklich, wer ich bin.
Damals fühlte sich mein Kopf wie vernebelt an. Ich lebte in völliger Dissoziation, funktionierte nur noch.
Warum emotionales Essen oft unbewusst passiert
Dissoziation ist ein Hilferuf deines Körpers. Es fühlt sich an, als würde er schreien:
🌀 „Es ist mir zu viel!“
🌀 „Ich will nicht fühlen, was ich fühle!“
🌀 „Es ist sicherer, andere zu spüren als mich selbst.“
Ich habe über 40 Jahre meines Lebens in dieser Art von Dissoziation verbracht. Als wären meine Erinnerungen nicht in der realen Welt, sondern in einem undurchdringlichen Nebel gefangen.
Ich hatte mir selbst nicht erlaubt zu fühlen – weder Liebe, Freude, Angst noch Trauer. Immer hatte ich diesen einen Satz im Kopf: „Sei doch nicht so empfindlich.“
Und immer war da dieses tiefe Gefühl: Ich bin nicht gut genug. Ich werde nur geliebt, wenn ich Leistung bringe. Wenn ich mich anpasse. Wenn ich funktioniere.
👉 Emotionales Essen wurde meine Schutzmauer.
Der Preis für das Funktionieren: Ein kranker Körper
Was passiert, wenn du über Jahre hinweg deine wahren Gefühle unterdrückst?
Dein Körper beginnt, den Schmerz auf andere Weise auszudrücken.
Ich bekam Diagnosen über Diagnosen:
🩺 ADHS, Hochsensibilität, Migräne, Hashimoto, Lipödem, Reizdarm, Leaky Gut.
🩺 Die Liste wurde immer länger – und irgendwann hieß es nur noch: „Nehmen Sie erstmal ab, dann sehen wir weiter.“
Und ich dachte: „Ja klar, das wird die Lösung sein. Einfach abnehmen.“
Aber natürlich wissen wir beide, dass es nicht so einfach ist. Denn das eigentliche Problem sitzt tiefer.
Aber natürlich wissen wir beide: Das eigentliche Problem sitzt tiefer.
👉 Mehr dazu in meinem Artikel:
🔗 Ketogene Ernährung – Die perfekte Diät zum Abnehmen?
Wie ich lernte, emotionales Essen zu überwinden
Wenn wir in diesem Zustand sind, wissen wir oft gar nicht, dass wir dissoziieren. Dass wir uns von uns selbst entfernt haben. Wir denken, es liegt nur an uns, dass wir nicht „funktionieren“.
Aber weißt du was? Es liegt nicht an dir.
💡 Wir brauchen jemanden, der erkennt, was passiert, und uns sanft dabei unterstützt, einen anderen Weg zu finden.
Für mich war es ein langer Weg. Aber ich habe gelernt:
✨ Sobald du den ersten Schritt machst, wird jeder weitere ein bisschen leichter.
💡 Und das Universum schickt dir immer wieder kleine Zeichen, wohin dein Weg gehen kann.
Jeder Neuanfang beginnt mit einer Entscheidung

Ich kann heute sagen: Mein Weg hat 2007 begonnen.
🚀 Als ich mich vom Vater meiner Kinder trennte und begann, auf mich selbst zu achten.
🚀 Als ich mein Wirtschaftsinformatik-Studium begann und mit „sehr gut“ abschloss – obwohl ich anfangs dachte, ich würde versagen.
🚀 Als ich ins Berufsleben startete und trotz beruflicher Erfolge in einen Burnout rutschte.
🚀 Als ich 2016 diesen Blog startete und endlich den Mut hatte, offen über meine Gedanken zu schreiben – auch wenn es bedeutete, den Kontakt zu meiner Herkunftsfamilie abzubrechen.
Und dann kam 2018. Einer der größten Schritte in meinem Leben.
Ich löste mit der Yager Methode tiefe Glaubenssätze auf. Mein System glaubte damals:
🧠 „Ich will leiden.“ – und konnte nicht einmal den Satz „Ich bin.“ akzeptieren.
Erst nach dieser tiefen Arbeit begann ich, mir selbst zu vertrauen.
Erst dann fügte sich mein Leben endlich zu einem Ganzen.
👉 Mehr zur Yager Methode in meinem Coaching Blog
Warum Selbstliebe der Schlüssel ist
Seitdem habe ich mich intensiv mit vielen Methoden beschäftigt:
💫 Reiki, Theta-Healing, Human Design, Ahnenarbeit, Schamanismus.
💫 Ich habe mich mit meiner Vergangenheit auseinandergesetzt, alte Muster losgelassen, und mich selbst kennengelernt.
Und 2023 kam der nächste große Schritt: Die Arbeit mit Pflanzenmedizin.
Ich hätte nie gedacht, dass ich mich darauf einlassen würde. Aber als ich mit meiner Freundin und Coach Nadja Polzin in Portugal war, wusste ich: Es ist Zeit.
Was ich dort erlebte, kann ich kaum in Worte fassen.
Ich habe mich selbst gefunden. Zum ersten Mal – wirklich.
Und weißt du was? Ich bin endlich angekommen.
Große Veränderungen passieren selten über Nacht

Wenn ich zurückblicke, bin ich stolz. Ja, ich habe Phasen, in denen ich mich verloren fühlte. Aber heute verstehe ich:
🔥 Veränderung passiert in kleinen Schritten.
🔥 Jeder Tag ist eine neue Chance, etwas zu verändern.
🔥 Rückschritte bedeuten nicht, dass du gescheitert bist – sie sind Teil des Weges.
Was ist der nächste kleine Schritt, den DU gehen kannst?
Meine wichtigste Erkenntnis für dich
Egal, was du gerade durchmachst – du bist nicht allein.
💜 Alles, was du erlebst, hat einen Sinn.
💜 Du bekommst nicht das, was du willst, sondern das, was du brauchst, um zu wachsen.
💜 Dein Körper, deine Seele, dein Leben – alles ist Teil deiner Reise.
Ich werde in den nächsten Wochen beginnen, meine ganze Geschichte zu erzählen.
💬 Welche Erfahrungen hast du mit Rückschlägen gemacht? Hast du auch Erfahrungen mit emotionalem Essen? Schreib es mir in die Kommentare!
✨ Jetzt ist die Zeit, wirklich zu LEBEN. Bist du dabei? ✨
