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Cremiger ketogener Kokos-Joghurt

Kokosjoghurt selber machen – Einfaches Rezept für cremigen Genuss

  • Beitrag zuletzt geändert am:16. März 2025
  • Beitrags-Kommentare:36 Kommentare
  • Lesedauer:11 min Lesezeit

Du suchst eine gesunde, laktosefreie Joghurtalternative, die sich einfach zuhause herstellen lässt? Dann ist Kokosjoghurt selber machen genau das Richtige für dich! Er ist nicht nur cremig und lecker, sondern auch perfekt für die ketogene Ernährung. Durch die natürliche Fermentation mit Probiotika fördert er eine gesunde Darmflora und enthält dabei keine künstlichen Zusatzstoffe.

Warum Kokosjoghurt selber machen? Die besten Gründe für die vegane Joghurtalternative

Ein weiterer Vorteil: Du brauchst keinen Joghurtbereiter! Mit wenigen Zutaten und etwas Geduld gelingt dir ein köstlicher fermentierter Joghurt aus Kokosmilch, der sich vielseitig verwenden lässt. Erfahre hier, wie du Kokosmilch fermentieren kannst und was du tun kannst, wenn der Joghurt ohne Joghurtbereiter nicht die gewünschte Konsistenz bekommt.

Zusätzlich kannst du durch verschiedene Methoden deinen Kokosjoghurt noch geschmackvoller und nährstoffreicher gestalten. Lies weiter, um alle wichtigen Details zu erfahren!

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Selbstgemachter Kokosjoghurt

Mit lebenden Bakterien und etwas Agar Agar angesetzt entsteht ein herrlich cremiger Joghurt.
4.84 von 6 Bewertungen
Vorbereitung 5 Minuten
Zubereitung 5 Minuten
Gesamtzeit 12 Stunden 10 Minuten
Portionen 4 Portionen
kcal pro Portion 477 kcal

Zutaten
  

Anleitung
 

  • Joghurtkulturen vorbereiten – 100 ml Kokosmilch mit den Milchsäurebakterien verrühren.
  • Agar-Agar aktivieren – 100 ml Kokosmilch mit dem Agar-Agar vermengen und unter Rühren mindestens 2 Minuten köcheln lassen.
  • Alles vermengen – Die restliche Kokosmilch (800 ml) zur Kokos-Agar-Agar-Mischung geben und gut verrühren.
  • Fermentation starten – Die mit Joghurtkulturen vermischte Kokosmilch dazugeben und nochmals gründlich umrühren.
  • Ruhen lassen – In ein sauberes Gefäß füllen, verschließen und für 12–24 Stunden bei Zimmertemperatur fermentieren lassen.
  • Abkühlen – Nach der Fermentation den Kokosjoghurt für einige Stunden in den Kühlschrank stellen, damit er seine Konsistenz erhält.
  • Verfeinern – Falls gewünscht, kann der Joghurt nachträglich mit Vanille, Zimt oder einem Hauch Zitronensaft aromatisiert werden.

Notizen

Tipp: Möchtest du eine besonders dicke Konsistenz? Dann kannst du 1 TL Johannisbrotkernmehl oder Guarkernmehl als zusätzliches Bindemittel verwenden.

DEINE PRIVATEN NOTIZEN

Nährwerte pro Portion

kcal: 477kcal | KH: 6g | EW: 3g | Fett: 48g | Skaldeman: 5.3
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Gesundheitliche Vorteile von Kokosjoghurt

  • Fördert eine gesunde Darmflora durch natürliche Probiotika, die das Wachstum nützlicher Bakterien im Darm unterstützen können und somit das Immunsystem stärken.
  • Perfekt für Keto & Low-Carb, da er wenig Kohlenhydrate enthält und somit ideal in eine kohlenhydratarme Ernährung passt, ohne den Blutzuckerspiegel zu beeinflussen.
  • Ideal für Laktoseintolerante, da er milchfrei ist und somit keine Beschwerden verursacht, die durch Laktose entstehen könnten.
  • Reich an gesunden Fetten, die lange sättigen und dem Körper wertvolle Energie liefern, insbesondere mittelkettige Triglyceride aus Kokosmilch.
  • Unterstützt die Verdauung durch die enthaltenen probiotischen Kulturen, die helfen können, das Gleichgewicht der Darmflora zu verbessern und Blähungen zu reduzieren.

Leckere Ideen für deinen Kokosjoghurt

Kokosjoghurt schmeckt pur, kann aber auch vielseitig kombiniert werden:

  • Mit Nussmüsli oder Chia-Pudding für ein ketogenes Frühstück
  • Mit Keto-Brötchen (Hier gibt es einige passende Ideen: Brot und Brötchen)
  • Als Basis für gesunde Desserts
  • Mit frischen Beeren oder Nussbutter als Snack (Schoko-Haselnuss-Creme)
  • Als Grundlage für Smoothie-Bowls mit Kokosflocken und Samen

Falls du dich für Darmgesundheit interessierst, schau doch auch mal nach diesem Beitrag: Kefir selber machen: Das probiotische Getränk für deine Gesundheit

Mach deinen Kokosjoghurt noch besser!

Ich hoffe, du probierst dieses einfache Rezept für Kokosjoghurt aus! Falls du Fragen hast oder deine eigenen Erfahrungen teilen möchtest, hinterlasse gerne einen Kommentar. Möchtest du regelmäßig neue Rezepte und Tipps rund um Keto & gesunde Ernährung? Dann melde dich für meinen Newsletter an!

Alles Liebe, Karen

Fotos (c) Diana Schulz

Häufige Fragen zu selbstgemachtem Kokosjoghurt

Wie lange hält sich selbstgemachter Kokosjoghurt?

Selbstgemachter Kokosjoghurt hält sich etwa 4–5 Tage im Kühlschrank. Falls du ihn länger aufbewahren möchtest, empfiehlt es sich, ihn luftdicht zu verschließen und immer mit einem sauberen Löffel zu entnehmen, um die Haltbarkeit nicht zu verkürzen.

Kann ich eine andere Joghurtkultur verwenden?

Selbstgemachter Kokosjoghurt hält sich etwa 4–5 Tage im Kühlschrank. Falls du ihn länger aufbewahren möchtest, empfiehlt es sich, ihn luftdicht zu verschließen und immer mit einem sauberen Löffel zu entnehmen, um die Haltbarkeit nicht zu verkürzen.

Mein Kokosjoghurt wird nicht fest, was kann ich tun?

Falls dein Kokosjoghurt zu flüssig bleibt, kannst du ihn durch verschiedene Maßnahmen eindicken. Eine Möglichkeit ist, mehr Agar-Agar oder Johannisbrotkernmehl hinzuzufügen, um die Bindung zu verbessern und eine festere Konsistenz zu erzielen. Alternativ kann eine längere Fermentationszeit helfen, da sich mit mehr Zeit die Struktur des Joghurts verdichten kann. Falls das nicht ausreicht, kann das Abseihen nach der Fermentation und ein weiteres Eindicken im Kühlschrank dazu beitragen, überschüssige Flüssigkeit zu entfernen und eine angenehm cremige Konsistenz zu erreichen.

Wie kann ich den Joghurt ohne Zucker süßen?

Du kannst den Kokosjoghurt mit Erythrit, Xylit oder einer Prise Vanille süßen. Alternativ kannst du ungesüßtes Kakaopulver oder Zimt hinzufügen, um einen natürlichen, intensiveren Geschmack zu erzielen.

Welche Milchalternativen kann ich verwenden?

Neben Kokosmilch lassen sich auch Mandelmilch oder Cashewmilch für eine ähnliche Joghurtzubereitung nutzen. Beachte, dass einige pflanzliche Milchalternativen weniger Fett enthalten, was sich auf die Konsistenz auswirken kann. Eine Mischung aus verschiedenen Milchsorten kann helfen, die gewünschte Cremigkeit zu erreichen.

Quellen

Karen Wiltner
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